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Arbeitsgruppe Wanderfalkenschutz im Saarland  

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Steckbrief

Wanderfalke
Falco peregrinus

Kennzeichen Großer, gedrungener Falke mit auffallendem Bartstreif. Oberseite schiefergrau; Oberkopf und Bartstreif schwärzlich; Unterseite weißlich, eng quergebändert, mit rostrotem Anflug. Weibchen wesentlich größer, meist dunkler als Männchen. Jungvögel Oberseite dunkelbraun, Unterseite gelblich mit dunkelbrauner Längsfleckung.
Größe/Gewicht Körperlänge: Männchen ca 38 cm, Weibchen ca 45 cm
Flügelspannweite: Männchen ca 90 cm, Weibchen ca 105 cm
Gewicht: Männchen ca 600-700 g, Weibchen 850-1100 g
Flugbild Ankerartig lange und spitze Flügel, relativ kurzer Schwanz, zur Spitze hin etwas schmaler werdend.
  Stimme Zur Brutzeit "lahnen" "giägiägiägiägiä", bei Erregung scharfes "ackzick ackzick"
Flug Fliegt taubenartig, mit schnellen, jedoch flacheren Flügelschlägen, durch kurze Gleitstrecken unterbrochen, Geschwindigkeit im Sturzflug weit über 200 km/h.
Brut März bis Mai, 3-4, seltener 5 Eier,
Brutdauer: ca. 32 Tage,
Nestlingszeit: 35-42 Tage
Jagd Der Wanderfalke fängt vorwiegend fliegende Beutetiere; ernährt sich fast ausschließlich von Vögeln von Meisen bis Graureihergröße. Der Jagdflug beginnt von einer erhöhten Warte oder aus dem Segelflug heraus. Mit angelegten Flügel stürzt er mit rasender Geschwindigkeit auf die Beute. Kurz vor dem Aufprall bremst er mit einigen Flügelschlägen ab und versucht dem Opfer mit der Hinterzehe die Rückenmuskulatur aufzureißen.
Lebensraum Der Wanderfalke ist an keinen bestimmten Lebensraum gebunden. Die mitteleuropäischen Brutvögel nisten in der Mehrzahl in geschützten Nischen hoher Felswände. Vermehrt brüten die Falken auch an hohen Gebäuden. In Norddeutschland kommen auch vereinzelt Baum- und Bodenbrüter vor. Altvögel überwintern im Umkreis des Brutreviers.
 
Letzte Änderung: 20. Dezember 2010